Aszita: Unterschied zwischen den Versionen

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|Zertifizierung-Text=biologisch-dynamisch gezüchtete Sorte, Demeter e.V
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|Zertifizierung-Text=biologisch-dynamisch gezüchtete Sorte, Demeter e.V.
 
|Zertifizierung-Datum=04.03.2014
 
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|Züchter-Name=Verein für Kulturpflanzenentwicklung und Getreidezüchtung Peter Kunz
 
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|Sortencharakteristik=<ref>Soweit nicht anders angegeben, stammen die Inhalte aus: Meischner, Tabea; Geier, Uwe, 2013: Sortenbeschreibungen für biologisch-dynamisch gezüchtete Getreidesorten, Forschungsring e.V.: Schriftenreihe Band 25</ref>B-Weizen laut BSA: unter den Bedingungen des Ökolandbaus kann die Sorte E-Weizenqualität erreichen <ref>vgl. Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau Sachsen-Anhalt 2009</ref> <br>
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|Sortencharakteristik=Sorten nicht mehr im Anbau.
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B-Weizen laut BSA: unter den Bedingungen des Ökolandbaus kann die Sorte E-Weizenqualität erreichen. <br/>
 
Aszita ist eine langstrohige, begrannte Sorte. Das lange Stroh und eine üppige Blattentwicklung führen zu einer sehr guten Unkrautunterdrückung und einem guten Beschattungsvermögen. Die außererordentlich schöne Abreife spiegelt sich in einer rötlichen Halmfärbung wieder. Das Korn reift mittel aus und ist eher klein und glasig.  
 
Aszita ist eine langstrohige, begrannte Sorte. Das lange Stroh und eine üppige Blattentwicklung führen zu einer sehr guten Unkrautunterdrückung und einem guten Beschattungsvermögen. Die außererordentlich schöne Abreife spiegelt sich in einer rötlichen Halmfärbung wieder. Das Korn reift mittel aus und ist eher klein und glasig.  
Die Sorte hat sich auf leichten und trockenen Standorten bewährt. Ihre Stärke ist es, unter extensiven Bedingungen hohe Protein- und Klebergehalte auszubilden, dort ist sie auch ertraglich den herkömmlichen Sorten überlegen. Auf schweren Böden bringt die Sorte auch teils gute Ergebnisse, doch besteht die Gefahr der Lagerneigung.
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Die Sorte hat sich auf leichten und trockenen Standorten bewährt. Ihre Stärke ist es, unter extensiven Bedingungen hohe Protein- und Klebergehalte auszubilden. Dort ist sie auch ertraglich den herkömmlichen Sorten überlegen. Auf schweren Böden bringt die Sorte auch teils gute Ergebnisse, doch besteht die Gefahr der Lagerneigung.
Aszita besitzt sehr hohe Protein- und Feuchtklebergehalte. Sie bringt sehr weiche, elastische Teige hervor und ist wegen ihrer hohen Wasseraufnahmefähigkeit vor allem in der handwerklichen Verarbeitung beliebt. Die Teige sollen schonend und möglichst lang geführt werden. Aszita ist als Aufmischweizen gut geeignet (Protein, Feuchtkleber) und kann zur Verbesserung eines zu starken Klebers eingesetzt werden.
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Aszita besitzt sehr hohe Protein- und Feuchtklebergehalte. Sie bringt sehr weiche, elastische Teige hervor und ist wegen ihrer hohen Wasseraufnahmefähigkeit vor allem in der handwerklichen Verarbeitung beliebt. Die Teige sollen schonend und möglichst lang geführt werden. Aszita ist als Aufmischweizen gut geeignet (Protein, Feuchtkleber) und kann zur Verbesserung eines zu starken Klebers eingesetzt werden.  
(vgl. Getreidezüchtung Peter Kunz 2011, 2012a u. 2012b)
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Quellen: <ref>Meischner, Tabea; Geier, Uwe, 2013: Sortenbeschreibungen für biologisch-dynamisch gezüchtete Getreidesorten, Forschungsring e.V.: Schriftenreihe Band 25</ref><ref>vgl. Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau Sachsen-Anhalt 2009</ref><ref>Getreidezüchtung Peter Kunz - Verein für Kulturpflanzenentwicklung 2011: Weizen; Sortendatenblätter von Aszita, Wiwa, Scaro, Ataro, Tengri, Laurin; http://www.getreidezuechtung.ch/index.php?article_id=16</ref>
 
|Erweiterte Qualitätsuntersuchungen====Bildschaffende Methoden===
 
|Erweiterte Qualitätsuntersuchungen====Bildschaffende Methoden===
Die Sorte Aszita zeigt auf der Ebene der Vergleichsreihen in mehreren Jahren und auf unterschiedlichen Standorten eine sehr gute Ausreifung. Die Vitalität ist sehr hoch. Der Anteil an Abbaukräften ist gering. Auf der Gestaltebene sind die Bilder auffällig gleichmäßig und harmonisch. Aszita ist nach Vergleichsreihen und auf Gestaltebene als eine qualitativ sehr hochwertige Weizensorte einzustufen. (vgl. Fritz (c); Grundlage für die Beurteilung sind Untersuchungen von mehreren Standorten und Anbaujahren. Diese Sorte wird auch auf der Ebene der Gestalt beschrieben.)
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Die Sorte Aszita zeigt auf der Ebene der Vergleichsreihen in mehreren Jahren und auf unterschiedlichen Standorten eine sehr gute Ausreifung. Die Vitalität ist sehr hoch. Der Anteil an Abbaukräften ist gering. Auf der Gestaltebene sind die Bilder auffällig gleichmäßig und harmonisch. Aszita ist nach Vergleichsreihen und auf Gestaltebene als eine qualitativ sehr hochwertige Weizensorte einzustufen.  
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<ref>Fritz, J.(c): Bildschaffende Methoden Untersuchungen, Universität Bonn, Winterweizen: Aszita, Wiwa, Ataro, Goldblume. Grundlage für die Beurteilung sind Untersuchungen von mehreren Standorten und Anbaujahren. Diese Sorten werden auch auf der Ebene der Gestalt beschrieben.</ref>
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===Seelisch-körperliche Wirkungen===
 
===Seelisch-körperliche Wirkungen===
Aszita zeigt sehr ausgeprägte, gleichförmige Kieselprozesse. Die Sorte ermöglicht dem Menschen, die im Korn reichlich eingelagerten Kieselkräfte zu erschließen. Zudem sorgt sie für eine aus solider Bodenständigkeit entwickelten Aufrichtekraft, die sich im oberen Teil des menschlichen Körpers zu einer starken Lichtempfänglichkeit öffnet und weitet. Die dadurch angeregte „Lichtassimilation“ führt zur allgemein verstärkten Durchlichtung aller Organe, der Bindegewebe und Hautgebiete. Neben einer fein einhüllenden Geste wirkt die Lichttätigkeit vor allem ordnend und stärkend. Auf seelischer Ebene wird eine zum Lichthaften hin orientierte Hingabefähigkeit angeregt. (vgl. Linnemann u. Schmidt 2009)
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Aszita zeigt sehr ausgeprägte, gleichförmige Kieselprozesse. Die Sorte ermöglicht dem Menschen, die im Korn reichlich eingelagerten Kieselkräfte zu erschließen. Zudem sorgt sie für eine aus solider Bodenständigkeit entwickelten Aufrichtekraft, die sich im oberen Teil des menschlichen Körpers zu einer starken Lichtempfänglichkeit öffnet und weitet. Die dadurch angeregte „Lichtassimilation“ führt zur allgemein verstärkten Durchlichtung aller Organe, der Bindegewebe und Hautgebiete. Neben einer fein einhüllenden Geste wirkt die Lichttätigkeit vor allem ordnend und stärkend. Auf seelischer Ebene wird eine zum Lichthaften hin orientierte Hingabefähigkeit angeregt. <ref>Linnemann, L. und Schmidt, D. 2009: Bildekräfte im Lebensmittelbereich Bd. II und III, Forschungsring Materialien Nr. 23, Darmstadt 2009.</ref>
|Dokumente & Veröffentlichungen=*[[Medium: Aszita_Sortenversuche_2006-2011.pdf]]
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|Dokumente & Veröffentlichungen=*[[Medium: Aszita_Sortenversuche_2006-2011.pdf|Sortenversuche 2006-2011]]<ref>Meischner, Tabea; Geier, Uwe, 2013: Sortenbeschreibungen für biologisch-dynamisch gezüchtete Getreidesorten, Forschungsring e.V.: Schriftenreihe Band 25</ref>B-Weizen laut BSA: unter den Bedingungen des Ökolandbaus kann die Sorte E-Weizenqualität erreichen <ref>vgl. Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau Sachsen-Anhalt 2009</ref>
 
*Sorteninformationen auf der Seite des Züchters [http://www.getreidezuechtung.ch/sorten/weizen/aszita]
 
*Sorteninformationen auf der Seite des Züchters [http://www.getreidezuechtung.ch/sorten/weizen/aszita]
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|Sonstiges=Archivierte Sorte
 
|Kategorie=Winterweizen, Biosorte,
 
|Kategorie=Winterweizen, Biosorte,
 
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Version vom 9. Juli 2019, 10:38 Uhr

Sorteninformationen
Zertifizierung: biologisch-dynamisch gezüchtete Sorte, Demeter e.V., 04.03.2014
Züchter Verein für Kulturpflanzenentwicklung und Getreidezüchtung Peter Kunz
Zulassung durch Bundessortenamt mit landeskulturellem Wert, 2005, Deutschland/EU-Zulassung
Saatgutverfügbarkeit auf organicXseeds prüfen


Sortencharakteristik

Sorten nicht mehr im Anbau. B-Weizen laut BSA: unter den Bedingungen des Ökolandbaus kann die Sorte E-Weizenqualität erreichen.
Aszita ist eine langstrohige, begrannte Sorte. Das lange Stroh und eine üppige Blattentwicklung führen zu einer sehr guten Unkrautunterdrückung und einem guten Beschattungsvermögen. Die außererordentlich schöne Abreife spiegelt sich in einer rötlichen Halmfärbung wieder. Das Korn reift mittel aus und ist eher klein und glasig. Die Sorte hat sich auf leichten und trockenen Standorten bewährt. Ihre Stärke ist es, unter extensiven Bedingungen hohe Protein- und Klebergehalte auszubilden. Dort ist sie auch ertraglich den herkömmlichen Sorten überlegen. Auf schweren Böden bringt die Sorte auch teils gute Ergebnisse, doch besteht die Gefahr der Lagerneigung. Aszita besitzt sehr hohe Protein- und Feuchtklebergehalte. Sie bringt sehr weiche, elastische Teige hervor und ist wegen ihrer hohen Wasseraufnahmefähigkeit vor allem in der handwerklichen Verarbeitung beliebt. Die Teige sollen schonend und möglichst lang geführt werden. Aszita ist als Aufmischweizen gut geeignet (Protein, Feuchtkleber) und kann zur Verbesserung eines zu starken Klebers eingesetzt werden.

Quellen: [1][2][3]



Erträge & Qualitäten

IDErntePLZAG Anbaugebiete:

1 = Sandstandorte Nord-Ost
2 = Sandstandorte Nord-West
3 = Lehmige Standorte West
4 = Lößstandorte Mitte-Ost
5 = Mittellagen Süd-West
6 = Ackerbaugebiete Süddeutschland/Höhenlagen Süd-West
7 = Tertiäres Hügelland/Bayerischer Gäu
8 = Verwitterungsstandorte Süd-Ost

9 = Marsch
AZBodendt/haPRFKSedFZKI
15201574889638,211,924,42941567
132015945637sandiger Lehm(sL)33,313,6273346036
14201474889638,810,823,42519036

Erfahrungsberichte

Für diese Sorte gibt es noch keine Erfahrungsberichte


Erweiterte Qualitätsuntersuchungen

Bildschaffende Methoden

Die Sorte Aszita zeigt auf der Ebene der Vergleichsreihen in mehreren Jahren und auf unterschiedlichen Standorten eine sehr gute Ausreifung. Die Vitalität ist sehr hoch. Der Anteil an Abbaukräften ist gering. Auf der Gestaltebene sind die Bilder auffällig gleichmäßig und harmonisch. Aszita ist nach Vergleichsreihen und auf Gestaltebene als eine qualitativ sehr hochwertige Weizensorte einzustufen. [4]

Seelisch-körperliche Wirkungen

Aszita zeigt sehr ausgeprägte, gleichförmige Kieselprozesse. Die Sorte ermöglicht dem Menschen, die im Korn reichlich eingelagerten Kieselkräfte zu erschließen. Zudem sorgt sie für eine aus solider Bodenständigkeit entwickelten Aufrichtekraft, die sich im oberen Teil des menschlichen Körpers zu einer starken Lichtempfänglichkeit öffnet und weitet. Die dadurch angeregte „Lichtassimilation“ führt zur allgemein verstärkten Durchlichtung aller Organe, der Bindegewebe und Hautgebiete. Neben einer fein einhüllenden Geste wirkt die Lichttätigkeit vor allem ordnend und stärkend. Auf seelischer Ebene wird eine zum Lichthaften hin orientierte Hingabefähigkeit angeregt. [5]

Dokumente & Veröffentlichungen

  • Sortenversuche 2006-2011[6]B-Weizen laut BSA: unter den Bedingungen des Ökolandbaus kann die Sorte E-Weizenqualität erreichen [7]
  • Sorteninformationen auf der Seite des Züchters [1]

Einzelnachweise

  1. Meischner, Tabea; Geier, Uwe, 2013: Sortenbeschreibungen für biologisch-dynamisch gezüchtete Getreidesorten, Forschungsring e.V.: Schriftenreihe Band 25
  2. vgl. Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau Sachsen-Anhalt 2009
  3. Getreidezüchtung Peter Kunz - Verein für Kulturpflanzenentwicklung 2011: Weizen; Sortendatenblätter von Aszita, Wiwa, Scaro, Ataro, Tengri, Laurin; http://www.getreidezuechtung.ch/index.php?article_id=16
  4. Fritz, J.(c): Bildschaffende Methoden Untersuchungen, Universität Bonn, Winterweizen: Aszita, Wiwa, Ataro, Goldblume. Grundlage für die Beurteilung sind Untersuchungen von mehreren Standorten und Anbaujahren. Diese Sorten werden auch auf der Ebene der Gestalt beschrieben.
  5. Linnemann, L. und Schmidt, D. 2009: Bildekräfte im Lebensmittelbereich Bd. II und III, Forschungsring Materialien Nr. 23, Darmstadt 2009.
  6. Meischner, Tabea; Geier, Uwe, 2013: Sortenbeschreibungen für biologisch-dynamisch gezüchtete Getreidesorten, Forschungsring e.V.: Schriftenreihe Band 25
  7. vgl. Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau Sachsen-Anhalt 2009