Amilo

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Sorteninformationen
Züchter „DANKO“ Hodowla Roslin
Zulassung durch Bundessortenamt mit landeskulturellem Wert, 1992, Deutschland
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Sortencharakteristik

[1]Sortentyp: Populationssorte (P)
Amilo ist eine ältere Roggensorte, die zwar ertraglich mit den Neuzüchtungen nicht mehr mithalten kann, aber aufgrund ihrer guten Qualität nach wie vor eine Bedeutung für die Erzeugung von Qualitätsroggen besitzt. Neben der sehr geringen Auswuchsneigung weist die hochwüchsige Sorte eine mittlere Standfestigkeit, eine mittlere Kornreife sowie eine gute Kornausbildung auf. Hinsichtlich der Pflanzengesundheit zeigt Amilo eine mittlere Anfälligkeit für Rhynchosporium. Die Anfälligkeit für Mutterkorn, Braunrost und Mehltau ist dagegen gering. Amilo eignet sich für extensive Lagen bzw. Fruchtfolgestellungen mit gering verfügbaren Stickstoffmengen. Er zeichnet sich hinsichtlich der Qualitätseigenschaften gegenüber anderen Roggensorten insbesondere durch deutlich bessere Fallzahlwerte, Fallzahlstabilität und gute Amylogrammwerte aus. Die Sorte liefert auch bei feuchter Abreifewitterung oftmals noch akzeptable Qualitäten. (vgl. Syngenta 2011 u. BSA 2011)



Erträge & Qualitäten

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Erfahrungsberichte

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Erweiterte Qualitätsuntersuchungen

Bildschaffende Methoden

Die Sorte Amilo zeigt auf der Ebene der Vergleichsreihen eine unbefriedigende Reifung. Die Durchstrahlung der Kristallbilder ist gering. Der Anteil von Abbaukräften in Form von Quernadeln ist sehr hoch. Auf der Ebene der Gestalt gibt die Sorte Hinweise auf sehr hohe Anteile an vegetativem Wachstum, das von der Pflanze wenig durchformt und gestaltet wurde. (vgl. Fritz 2008; Grundlage für die Beurteilung sind Untersuchungen auf drei Standorten im Jahr 2008.)

Seelisch-körperliche Wirkungen

Amilo weist ähnlich wie Rolipa alle Merkmale eines Roggens auf. Innerhalb einer wachen, kühl-dunklen und luftartigen Empfindungssphäre breiten sich von oben einrollende Luftbewegungen aus. Diese bewirken damit eine belebende Durchatmung der gesamten Physiologie. Ein über dem Kopfbereich waltendes Lichtwirken findet das Bewusstsein erhellend dem Rückgrat entlang Einlass in den menschlichen Organismus. (vgl. Müller 2009b)

Dokumente & Veröffentlichungen

Referenzen

  1. Soweit nicht anders angegeben, stammen die Inhalte zu dieser Sorte aus: Meischner, Tabea; Geier, Uwe, 2013: Sortenbeschreibungen für biologisch-dynamisch gezüchtete Getreidesorten, Forschungsring e.V.: Schriftenreihe Band 25
  2. Meischner, Tabea; Geier, Uwe, 2013: Sortenbeschreibungen für biologisch-dynamisch gezüchtete Getreidesorten, Forschungsring e.V.: Schriftenreihe Band 25