Goldblume

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Sorteninformationen
Zertifizierung: Kein Saatgut mehr verfügbar

biologisch-dynamisch gezüchtete Sorte, Demeter e.V, 10.02.2010

BSA-Kenn-Nummer ehemals WW3160
Züchter Karl-Josef Müller
WichtigstesKeyword
Ähre Goldblumenweizen;[1]
WichtigstesKeyword
Goldblume während der Ernte;[2]

Sortencharakteristik

Nach Mitteilung des Züchters ist Goldblume nicht mehr zugelassen und es ist kein Saatgut dieser Sorte mehr verfügbar.

[1]Goldblume weist aufgrund der üppigen Frühjahrsentwicklung und einem hohen Wuchs eine sehr gute Beikrautbeschattung auf. Die Ähren sind begrannt, braunspelzig und zeigen eine mittlere Reife. Die Sorte ist für den ökologischen und insbesondere regionalen Anbau auf sandigen Standorten mit mageren Böden geeignet, die tendenziell trockengefährdet sind. In Gegenden, vergleichbar mit den in Norddeutschland verbreiteten leichten Standorten, lassen sich mit Goldblume bisher nicht erahnte Qualitäten erzeugen. Auf Standorten mit über 35 Bodenpunkten sollte die Sorte wegen Lagerneigung nicht in Reinkultur angebaut werden. Dort empfiehlt sich die Einmischung ertragsbetonter und standfester Sorten. Auch hinsichtlich einer organischen Düngung oder einer luftstickstoffbindenden Vorfrucht sollte zurückhaltend verfahren werden. Gegenüber den modernen Qualitätsweizensorten ist Goldblume zwar meist ertraglich unterlegen, aber in qualitativer Hinsicht Spitzenreiter. Der Feuchtklebergehalt ist in allen Versuchen bisher unübertroffen. Die weiche Beschaffenheit des Feuchtklebers ist mit der von Dinkel vergleichbar. Auf mageren Standorten ist dies von Vorteil, da der Kleber unter solchen Umständen von Natur aus fester wird. Aufgrund des außergewöhnlich hohen Protein- und Feuchtklebergehalts und des weichen Klebers eignet sich Goldblume sehr gut zum Aufmischen von weniger hochwertigen Weizenpartien. (vgl. Getreidezüchtungsforschung Darzau 2012a u. 2012b)



Erträge & Qualitäten

Für diese Sorte wurden leider noch keine Erträge mitgeteilt

Erfahrungsberichte

Für diese Sorte gibt es noch keine Erfahrungsberichte


Erweiterte Qualitätsuntersuchungen

Bildschaffende Methoden

Die Sorte Goldblume zeigt auf der Ebene der Vergleichsreihen im Sortenvergleich eine sehr gute Ausreifung, die noch über der von Aszita liegt. Auch die Vitalität ist noch höher als bei Aszita. Ein Anteil an Abbaukräften ist nicht zu erkennen. Auch treten keine Anteile an vegetativem Wachstum, das von der Pflanze wenig durchformt und gestaltet wurde, in den Bildern auf. Goldblume zeigt zudem Fruchtmerkmale. Dies ist im Hinblick auf die Ernährungsqualität als positiv zu beurteilen. (vgl. Fritz (c); Grundlage für die Beurteilung sind Untersuchungen von mehreren Standorten und Anbaujahren. Diese Sorte wird auch auf der Ebene der Gestalt beschrieben.)

Seelisch-körperliche Wirkungen

Goldblume bewirkt auf eine wie selbstverständliche Art ein stimmiges In-Sich-Sein. Die Lebenskräfte werden auf sanfte Art lichthaft belebt und gekräftigt. Der Kopfbereich wird hell und klar, der ganze Mensch wirkt präsent. Der Herz-Brustbereich wird mild durchlichtet und fühlt sich dadurch erweitert, geöffnet, wahrnehmend und mitfühlend an. Dadurch wird die Wahrnehmungsfähigkeit enorm verfeinert und für subtile, seelische und geistige Eindrücke aufmerksam. Die ganze Stimmung ist mild freundlich, freudig, offen annehmend und erinnert an einen milden Sommermorgen. (vgl. Linnemann u. Schmidt 2009)

Dokumente & Veröffentlichungen

Referenzen

  1. Soweit nicht anders angegeben, stammen die Inhalte zu dieser Sorte aus: Meischner, Tabea; Geier, Uwe, 2013: Sortenbeschreibungen für biologisch-dynamisch gezüchtete Getreidesorten, Forschungsring e.V.: Schriftenreihe Band 25
  2. Meischner, Tabea; Geier, Uwe, 2013: Sortenbeschreibungen für biologisch-dynamisch gezüchtete Getreidesorten, Forschungsring e.V.: Schriftenreihe Band 25