Sandomir

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Sorteninformationen
Zertifizierung: Kein Saatgut mehr verfügbar!

biologisch-dynamisch gezüchtete Sorte", vom Demeter e.V., 2011

BSA-Kenn-Nummer ehemals WW4026
Züchter Karl-Josef Müller


Sortencharakteristik

Nach Auskunft des Züchters ist von Sandomir kein Saatgut mehr verfügbar.
[1] Winterweichweizen, E-Weizen
Sandomir weist eine locker gebaute, grannenspitzige Ähre auf, die braun gefärbt ist. Bei der Selektion wurde auf Wüchsigkeit und Verarbeitungsqualitäten besonders geachtet. Ertraglich und hinsichtlich der Standfestigkeit liegt Sandomir deutlich über Goldblume. Im Vergleich zu Bussard und Capo liegt das Ertragsniveau im langjährigen Vergleich auf ähnlichem Niveau. Die Sorte ist etwa 10 cm höher und zeigt eine etwas ausgeprägtere Beikrautunterdrückung. Das Korn reift mittel aus. Sandomir ist für leichtere Standorte ab 30 Bodenpunkten geeignet. Das Optimum liegt zwischen 35 und 45 Bodenpunkten. Dort kann die Sorte ertraglich gut mithalten und erzielt gleichzeitig deutlich höhere Feuchtklebergehalte und eine hohe Qualitätssicherheit. Zuverlässig werden sehr gute Feuchtklebergehalte erzielt. Die Kleberfestigkeit liegt im verarbeitungstechnisch optimalen Bereich. Im Vergleich zu Bussard und Capo sind die Feuchtklebergehalte von Sandomir um circa 2-3%-Punkte höher. Die Sorte ist anfällig gegenüber Weizenflugbrand.[2]



Erträge & Qualitäten

Für diese Sorte wurden leider noch keine Erträge mitgeteilt

Erfahrungsberichte

Für diese Sorte gibt es noch keine Erfahrungsberichte


Erweiterte Qualitätsuntersuchungen

Bildschaffende Methoden

Die Sorte Sandomir zeigt auf der Ebene der Vergleichsreihen eine sehr gute Ausreifung und eine sehr hohe Vitalität. Die Sorte hat etwas Fruchtiges, ähnlich wie Goldblume. Der Umfang der Untersuchungen ist noch ungenügend für eine sichere Beurteilung. [3]

Seelisch-körperliche Wirkungen

Sandomir vermittelt durch eine kräftige und klare Lichteinwirkung eine Aufrichtung und eine leichte Stärkung des Rückgrats. Die Lichtwirkung vermag im Kopfbereich ein klares Gedankenbesinnen zu vermitteln und strahlt von da aus kräftigend, wärmend und beruhigend in den Verdauungsbereich und in die Glieder. Der ganze menschliche Organismus scheint sich mit einer lichthaften Hülle zu umgeben, über die bei einer innerlichen Aufmerksamkeit ein Bewusstsein für den umgebenen Raum entstehen kann.[4]

Dokumente & Veröffentlichungen

Referenzen

  1. Soweit nicht anders angegeben, stammen die Inhalte aus: Meischner, Tabea; Geier, Uwe, 2013: Sortenbeschreibungen für biologisch-dynamisch gezüchtete Getreidesorten, Forschungsring e.V.: Schriftenreihe Band 25
  2. mündliche Mitteilung des Züchters
  3. vgl. Fritz, Uwe: Bildschaffende Methoden, Untersuchungen, Universität Bonn, Winterweizen: Scaro, Butaro, Luxaro, Sanodmir, Erbglanz, Capo, Naturastar; Grundlage für die Beurteilung sind Untersuchungen von ein bis zwei Anbaujahren auf einem Standort. Deshalb ist die Beschreibung dieser Sorte eingeschränkt und erfasst nicht die Gestaltebene
  4. Linnemann, L.; Schmidt, D.: 2009: Bildekräfte im Lebensmittelbereich Bd.II und Bd.III, Forschungsring Materialien Nr. 23, Darmstadt 2009
  5. Meischner, Tabea; Geier, Uwe, 2013: Sortenbeschreibungen für biologisch-dynamisch gezüchtete Getreidesorten, Forschungsring e.V.: Schriftenreihe Band 25