Lichtkornroggen®

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Sorteninformationen
Zertifizierung: biologisch-dynamisch gezüchtete Sorte, Demeter e.V, 10.02.2010
BSA-Kenn-Nummer RW1148
Züchter Karl-Josef Müller
Sortenschutz Lichtkornroggen®: beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragenes Markenzeichen und als "Lichtkorn" EU-weit geschützt. Markeninhaberin: Gesellschaft für goetheanistische Forschung e.V., ,
Zulassung als Erhaltungssorte, 23.09.2011, Deutschland
Lichtkornroggen® vor der Ernte; Quelle: Getreidezüchtung Darzau

Sortencharakteristik

Lichtkornroggen® wird seit 1989 als Mutterstammbaumselektion im Raum Darzau erhaltungszüchterisch bearbeitet. Die Sorte zählt zu den Populationssorten mit hellem Korn, deren Helligkeit, Lichtfülle und Glanz im Frühjahrswachstum und in der Strohfärbung beobachtet werden können. Lichtkornroggen® zeigt einen mittelhohen Wuchs bei üppiger Frühjahrsentwicklung, eine gute Standfestigkeit, frisches Blattgrün, nickende, lange, aber nicht zu lockere Ähren, Glanz in der Abreife des Strohs sowie ein hellbeige-farbenes Korn mit mittlerer Abreife. Mit Lichtkornroggen® lassen sich lockere, leichte und gut bekömmliche Roggenbrote mit mildem, getreidetypisch aromatischem Geschmack herstellen. Es sind deutlich hellere und gelblichere Backwaren möglich als mit üblichen Roggensorten. Im Vergleich mit anderen Sorten erreicht Lichtkornroggen® ein mittleres Niveau bei den Fallzahlen.

Werdegangbeschreibung der Sorte auf der Website des Züchters:

Quellen: [1][2]



Erträge & Qualitäten

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Erfahrungsberichte

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Erweiterte Qualitätsuntersuchungen

Bildschaffende Methoden

Die Sorte Lichtkornroggen® hat auf der Ebene der Vergleichsreihen eine sehr gute Reifung und eine hohe Vitalität. Der Anteil an Abbaukräften ist sehr gering. Lichtkornroggen weist eine sehr gute Durchstrahlung bei den Kristallbildern auf. Die Vitalqualität ist sehr hoch. Auf der Ebene der Gestalt ist die Sorte qualitativ sehr hochwertig. Sie zeigt eine sehr ausgewogene Durchreifung.[3]

Seelisch-körperliche Wirkungen

Innerhalb einer insgesamt sehr luftig gehaltenen Hülle aus Bewusstseinsanteilen ziehen Licht- und hitzige Wärmewirkungen über die Stirnpartie belebend in den Organismus ein und strahlen als zartes, erhellendes Licht über das Rückgrat bis in die Gliedmaßen aus. Die Sorte wird als roggentypisch eingestuft, durch besonders helle Licht- und Wärmewirkungen erweitert. [4]

Dokumente & Veröffentlichungen

Referenzen

  1. https://www.darzau.de/sorten/lichtkornroggen/
  2. Meischner, Tabea; Geier, Uwe, 2013: Sortenbeschreibungen für biologisch-dynamisch gezüchtete Getreidesorten, Forschungsring e.V.: Schriftenreihe Band 25
  3. Fritz, J. 2008: Bildschaffende Methoden Untersuchungen Universität Bonn, Winterroggen: Firmament, Lichtkorn, Rolipa, Visello, Carotop, Amilo, Recrut; Grundlage der Beurteilung sind Untersuchungen auf drei Standorten im Jahr 2008. Grundlage für die Beurteilung sind Untersuchungen auf drei Standorten im Jahr 2008
  4. Müller, K. J. 2009b: Hat die Zuchtmethode Einfluss auf die Qualität von ökologisch erzeugtem Roggen? Lebendige Erde 1/2009
  5. Meischner, Tabea; Geier, Uwe, 2013: Sortenbeschreibungen für biologisch-dynamisch gezüchtete Getreidesorten, Forschungsring e.V.: Schriftenreihe Band 25